März 2010    



Dr. Daniel Strassner

Dr. Sven Jähnichen

 

Erkältungszeit – Was wirklich hilft

„Meist handelt es sich bei Erkältungen um harmlose virale Infekte, deren Symptome nach wenigen Tagen abklingen. Trotzdem sollten Sie die Symptome ernst nehmen, denn wer eine Erkältung verschleppt, kann sich leicht eine Folgeerkankung wie z.B. Bronchitis einhandeln. Generell sollten Sie sich Ruhe gönnen. Damit die Schleimhäute nicht austrocknen, ist regelmäßiges Lüften und ein erholsamer Spaziergang an der frischen Luft hilfreich. Trinken Sie viel, besonders Kräutertees und Wasser. Welche Mittel Ihnen zusätzlich Erleichterung verschaffen, erfahren Sie in unseren Gesundheitstipps oder bei einer persönlichen Beratung in Ihrer Apotheke. Ich freue mich auf Sie.“

Sven Jähnichen

Orangen  
Tipps von Ihrer Schwarmer Apotheke:
Tipp
     

 

Dampfbad

Eine Dampfinhalation z.B. mit ätherischen Ölen ist ein wirkungsvolles Mittel gegen Erkältungen

 

1) Stärken Sie Ihr Immunsystem

Bewegung an der frischen Luft, viel frisches Obst und
Gemüse
Vitamin C, A und E stärken das Immunsystem und entfalten in Kombination mit Selen und Zink ihre maximale Wirkkraft
Pflanzenextrakte (wie z.B. der Sonnenhut Echinacea purpurea) können, bei rechtzeitiger Einnahme, eine Erkältung verhindern oder zumindest mildern. Hier empfehlen wir z.B. „Imupret“ von Bionorica.
Ein intakter Darm trägt 70% zur Immunabwehr bei. Präperate wie z.B. „Sanostol“ untertützen die Darmaktivitäten


2) So können Sie Ihren Husten lindern

viel trinken, damit der Schleim flüssiger wird (gut ist z.B. Thymiantee von Bombastus)
Bonbons oder Lutschpastillen (z.B. „Islamoos“, „Ipalat“ oder Emser Salzpastillen) mindern den Hustenreiz
Hustenlöser wie z.B. Ambroxol wirken schleimlösend und unterstützen die Lunge beim Selbstreinigungsprozess
pflanzliche Stoffe wie Thymian, Efeu oder Primel wirken ebenfalls schleimlösend, Thymian zusätzlich auch entzündungshemmend, Efeu zusätzlich krampflösend.
Hustenstiller ( z.B. „Silomat“, „Wick Hustenstiller“) sollten nur zur Nacht oder bei sehr trockenem Husten genommen werden, da sie sehr müde machen können und das Abhusten des Schleimes verhindern.


3) Schnupfen und Nasennebenhöhlenentzündung

Eine Entzündung der Nasennebenhölen entsteht häufig aus einem Schnupfen. Nur selten sind Bakterien die Ursachen, meist sind Viren die Auslöser. Der Sekretabfluss ist durch Schwellungen der Nebenhöhlen behindert. Hier helfen Präperate, mit abschwellenden Wirkstoffen, die die Nase befeuchten, befreien und den Heilungsprozess unterstützen. Je nach Krankenheitsverlauf gibt es unterschiedlich stark wirkende Präparate, die auch immunstärkend wirken können.

Auch hier gilt: Trinken Sie so viel wie möglich und sorgen Sie dafür, dass der Schleim gut abfließen kann (z.B. indem Sie im Bett Ihren Kopf erhöht lagern). Ein Saunagang oder eine Bestrahlung mit Rotlicht kann die Symptome lindern.


4) Fieber/Schmerzen/Gliederschmerzen

Paracetamol, Acetylsalicylsäure und Ibuprofen wirken fiebersenkend, schmerzlindend und hemmen Entzündungen

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Hätten Sie es gewußt?

• Nur in einem von zehn
Fällen sind Bakterien die Erreger einer Bronchitis.
Bei den anderen neun
Fällen sind Antibiotika
somit wirkungslos

• Eine Mandelentzündung gehört zu den zwanzig häufigsten Gründen,
weshalb Patienten die
Praxis ihres Hausarztes aufsuchen

• Jeder siebte Deutsche
leidet mindestens einmal
im Jahr an einer Nasennebenhöhlen-
entzündung.

• Eine Mittelohrentzündung kann durch Grippeviren hervorgerufen werden.
Wer oft daran leidet, sollte sich gegen Grippe impfen lassen

• In Deutschland erkranken im Jahr etwa 800 000 Menschen an einer Lungenent-zündung

(Quelle: „Vive“ von Vivesco,
Ausgabe 3, Februar 2010)